December 5, 2011

Rotterdam © danieldefotograaf - Fotolia.com

Rotterdam © danieldefotograaf - Fotolia.com

Office For Metropolitan Architecture, kurz OMA, steht für architektonische Energie, die nun in Form eines Fundus in der Londoner Barbican Art Gallery zur Schau gestellt werden soll. Das Rotterdamer Büro präsentiert einen Fundus von Ideenreichtum aus mehr als drei Jahrzehnten.

Gegründet wurde das Büro OMA von Rem Kohlhaas und zwei seiner Kollegen an der Architectural Association, einer Londoner Schule, im Jahre 1975. Ihre städtebaulichen Projekte schienen zu jener Zeit noch provokativ und waren für eine Umsetzung zunächst nicht vorgesehen. Erst in Rotterdam kam ein erstes Projekt, das Theater des Niederlande Danse Theater, zur Verwirklichung. Schon hier kamen ansatzweise die typischen verschachtelten Formen zum Einsatz.

Die Auswahl der Werkschau für das Barbican wurde an das Design-Büro “Rotor” aus Brüssel abgegeben, bestehend aus ein paar Jungen Architekten, die, so OMA selbst, “entschlossen, aus irgendeinem Grunde keine Architekten zu sein”.

Der Besuch dieser Ausstellung lässt sich hervorragend mit einem Wochenendtrip nach London verbinden. Die Übernachtung für einen Wochenendtrip ist schnell und einfach gefunden und schon ist ein Wochenende voller Kultur und Kunst arrangiert. Aus der ganzen Welt sammelte man für die Ausstellung Teile der OMA-Archive zusammen, um so bildhaft und mit überströmenden Eindrücken sämtliche Modelle, Bilder und Arbeiten des Büros aufzustellen. Ein Raum ist jenen Architekten, die sich durch ihre Visionen, Denkweisen und Philosophien weit über die Architektur hinaus bis in die Welt der Mode und Politik bewegen, selbst gewidmet. Hat man also den Weg für die außergewöhnliche Kunst einmal auf sich genommen, können Besucher ganz in die verquere Welt rund um Kolhaas eintauchen.




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