December 1, 2011

Fotostudio © pixel&korn - Fotolia.com

Fotostudio © pixel&korn - Fotolia.com

Wer kennt nicht das Phänomen das auf riesigen Werbeplakaten und auf dem Cover von Modemagazinen alle Menschen so unglaublich gut, ja gerade zu perfekt aussehen. So perfekt, dass es schon fast gar nicht mehr realistisch ist und man sich fragt wie die Personen es nur schaffen, solch einen perfekten Körper zu haben. 

Doch meistens steckt dahinter eine ganz einfache Schummelei. So sind die Fotos nachträglich retuschiert und haben oftmals mit dem eigentlichen Foto bzw. dem Model nicht mehr viel zu tun. So wird hier und da weichgezeichnet und an anderer Stelle werden die Beine etwas schlanker gemacht und lästige Falten werden auch entfernt. So ist es heutzutage nicht mehr so, dass nur vor dem Foto stark geschminkt wird und man dadurch versucht ein perfektes Bild zu erschaffen, sondern viel mehr wird im Nachhinein an dem Foto herumgearbeitet. Das Problem dabei ist natürlich, dass der Gesellschaft und vor allem der Jugend ein Schönheitsideal vorgegaukelt wird, welches nicht einmal die abgebildeten Personen selbst erreichen.

Nun haben zwei Forscher ein Programm entwickelt, welches beurteilen soll wie sehr ein Foto bearbeitet wurde und auch an welchen Stellen. Das soll bei der Einschätzung von diversen Mogelpackungen helfen und somit dem Nutzer eine gewisse Sicherheit zurückgeben. Das Programm arbeitet dabei mit reiner Mathematik und “berechnet” das Bild. So wird beim Retuschieren immer eine Umgebung geschaffen die sich sehr ähnlich ist und sich von der Realität unterscheidet. Genau diese kleinen mikrogroßen Feinheiten soll das Programm herausfiltern und danach beurteilen wie stark das Bild letztendlich bearbeitet wurde.

Gerade auch für Werbeplakate dürfte dies eine interessante Sache werden. So darf man hoffen, dass dieses Programm bald in die Läden kommt und man sich dann mal den einen oder anderen Star genauer ansehen kann.